Geschichte

Der Judo-Club Pratteln (JCP) wurde am 24. Oktober 1959 ins Leben gerufen. Die Gründerväter, die dem „Judosport huldigen“ wollten, wie es in den Akten steht, bastelten sich ihre Matten selbst und bekamen von der Gemeinde Pratteln im Souterrain des Münchacker Schulhauses einen Trainingsraum zur Verfügung gestellt. Dieser Ort dient heute noch als Dojo.

Nach ein paar Jahren wurden japanische Tatamis aus Reisstroh als Matten verwendet; manch älteren Mitglied sind die blauen Flecken am Körper noch in Erinnerung, die beim Fallen auf diese harte Unterlage entstanden. Inzwischen wurde das Dojo natürlich mit modernen Kunstoffmatten ausgerüstet und vergrössert. In den 60er und 70er Jahren fanden jährlich Turniere statt, zu denen Mannschaften aus der ganzen Schweiz und auch aus dem benachbarten Grenzgebiet anreisten. Zugleich wurde von Anfang an das Ju-Jitsu gepflegt. 1973 trennte sich Gründungsmitglied Gilbert Bruttin vom JCP und eröffnete zusammen mit seiner Frau ein eigenes Sport- und Gesundheitscenter, indem unter anderem Judo und Ju-Jitsu unterrichtet wurden. Im JCP fand unterdessen der erste Judo-Einführungskurs für Frauen statt.

25 Jahre lang bestanden in Pratteln zwei Institutionen, in denen Judo betrieben wurde. Als sich 1993 Gilbert Bruttin zur Ruhe setzte, wurde die Judo- und Ju-Jitsu-Schule Pratteln (JSP) auf mehrere Inhaber, unter anderem Bruttins Sohn Roger, aufgeteilt. Um auch in Zukunft ein vielfältiges Trainingsangebot sicherstellen zu können, näherten sich die JSP und JCP an. Am 11. August 1997 kam es zur Fusion. Der Judo & Ju-Jitsu Club Pratteln (JCP) feierte am 23. Oktober 1999 – wieder vereint – sein 40-jähriges Bestehen.

10 Jahre später stand das 50 jährige Jubiläum vor der Tür. 2009 feierte der Club diese mit einem grossen Fest.

 

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